Kaum jemand vergisst, den Rasen zu düngen. Was fast alle vergessen, ist, wann sie es getan haben. Und da fangen die Probleme an: eine zweite Frühjahrsdüngung drei Wochen nach der ersten, ein Herbstdünger, der nie gestreut wurde, oder eine Schnitthöhe, die über den Sommer immer tiefer gerutscht ist.
Was solltest du notieren?
Datum und Arbeit, jedes Mal, dazu die Details, die du für die nächste Entscheidung brauchst:
| Arbeit | Notieren | Wofür du es brauchst |
|---|---|---|
| Düngen | Produkt, NPK, Menge in kg | Wann die nächste Düngung fällig ist und wie viel Stickstoff ausgebracht wurde |
| Mähen | Schnitthöhe | Ob du bei Trockenheit zu kurz mähst |
| Vertikutieren | Messer oder Federzinken | Wie stark der Rasen beansprucht wurde |
| Nachsaat | Mischung, Gramm pro m² | Welche Mischung die Lücken wirklich geschlossen hat |
| Moosvernichter | Produkt und Menge | Wann du vertikutieren und nachsäen kannst |
| Kalk und pH | pH-Wert, kg Kalk | Ob der Kalk etwas verändert hat |
Am wichtigsten ist die Düngung. Mindestens drei, besser sechs Wochen Abstand. Steht im Tagebuch “15. Juni”, weißt du, dass die nächste Gabe der Herbstdünger im September ist und nicht noch eine im Juli.
So sieht das Rasentagebuch in der App aus
Hier das Protokoll für den Beispielgarten in München: Mähen auf 5 cm und 2,9 kg Rasendünger am 15. Juni.

Beim Erfassen wählst du oben die Arbeit: Mähen, Dünger, Kalk, pH, Aussaat, Vertikutieren, Belüften, Algenextrakt, Netzmittel, Eisensulfat und Bodentemperatur. Beim Mähen stellst du die Schnitthöhe auf einer Skala ein, die zeigt, wie viel Halm stehen bleibt.

Was macht die App mit dem Protokoll?
In der App fließt das Protokoll direkt in die Empfehlungen ein:
- Wochen seit der letzten Düngung stehen auf dem Dünger-Score, zum Beispiel “vor 13 W.”. Unter drei Wochen rät die App ab, egal wie gut das Wetter ist.
- Letzte Aktivitäten stehen auf dem Dashboard, damit du die letzten Arbeiten auf einen Blick siehst.
- Ausgaben zählt die Kosten aller Einträge zusammen, bei denen du einen Preis angegeben hast.
- pH-Wert im Verlauf wird als Grafik gezeigt, damit du siehst, ob der Kalk wirkt.
So kannst du an einem Samstag im September die App öffnen und siehst, ob der Herbstdünger fällig ist, ohne im Schuppen nach dem Kassenbon zu suchen.
Was lernst du aus einem Jahr Rasentagebuch?
Nach einer Saison zeigen sich Muster:
- Der Rasen wurde im Juli braun, als du auf 3 cm gemäht hast, im Jahr darauf mit 5 cm blieb er grün.
- Die Nachsaat im April kam kaum, die Anfang September war nach drei Wochen dicht.
- Die Düngung Ende März brachte nichts Sichtbares, die drei Wochen später schon. Der Grund war die Bodentemperatur, nicht der Kalender.
Das letzte Beispiel ist das häufigste. Wann der Boden warm genug ist, steht unter Wann Rasen düngen?
What a Green Lawn hat das Rasentagebuch eingebaut und verbindet es mit dem Wetter vor Ort, damit du weißt, wann sich die nächste Arbeit lohnt.